00:00:00: Guten Tag liebe Freunde der Golfjahr und herzlich willkommen zu der ersten Folge in unserem siebten Jahr.
00:00:09: Wir hatten deutsche Meister, Europameister, Weltmeister, Olympiasieger, Major Sieger Politiker funktionäre Wissenschaftler Edelfedern Unternehmer und viele andere tolle Menschen zur Besuch heute Und wir sind auf keinen Fall auf Trophäen jagt.
00:00:26: Eine weitere Premiere sogar für uns.
00:00:29: Die bezaubernde Grammy nominierte Sängerin, Songschreiberin Schauspielerin Sabina Shuba ist hier.
00:00:37: und ohne dir jetzt irgendwas vormachen zu wollen Sabina du bist unser erster interkultureller generationsübergreifender globaler Superstar.
00:00:48: Wow!
00:00:49: Und das meine ich ernst.
00:00:50: Das du beide kennst, Micha.
00:00:52: Liebe Serbin, ich freue mich unheimlich auf die Zeit mit dir heute.
00:00:55: schön, dass du hier bist.
00:00:56: Herzlich willkommen.
00:00:57: Danke, danke, dass ihr mich einladet.
00:01:00: Ja, schon lange versucht auf die Reihe zu kriegen aber jetzt noch was geschafft.
00:01:05: und wir sind wie immer die, die uns kennen ohne Drehbuch oder ohne Netz unterwegs aufgeht.
00:01:14: Sag mir, du wurdest in Rom geboren, richtig?
00:01:20: Was ist die früheste Erinnerung aus deiner Kindheit?
00:01:26: Da habe ich oft darüber nachgedacht.
00:01:27: Ich hab ein paar verschiedene Erinnerungen.
00:01:30: Eine weiß ich bestimmt, die ist als ich auf dem Motorrad meines Vaters hinten drauf saß und da muss ich ganz klein gewesen sein weil mein Vater ist nämlich Nach Amerika.
00:01:43: Also meine Eltern haben sich getrennt, mein Vater ist als ich drei war nach Amerika gegangen Das heißt da musste ich ganz klein gewesen sein Und habe mich an ihn dran geklemmt von hinten und er ist aber so schnell gefahren dass es nicht so nach hinten geworfen hat.
00:01:59: Aber ich bin nicht runtergefallen.
00:02:00: ja Ich kann mich genauer erinnern an diesen Adrenalin-Schock.
00:02:04: Ja das dachte ich fall vom Motorrad und das muss wohl in Rom gewesen sein noch zusammen lebten, das heißt also vier aller ältesten.
00:02:15: Dann noch eine andere Erinnerung dass wir ebenfalls in Rom hatten wir ne Nachbarin über uns.
00:02:20: Ich kann mich nicht mehr erinnern wie die hieß aber das war ne Freundin von uns Also auch ein kleines Kind und mit der tauschten wir Spielzeuge indem sie einen kleinen Korb einer nach Schlur runter ließ Und mit zwei Spielzeugen, die sie nicht mehr wollte.
00:02:37: Wir haben dann unsere Spielzeuge reingetan zum Austausch und er hat sich wieder hochgezogen.
00:02:41: Das
00:02:42: sind meine ersten positiven Erinnerungen.
00:02:48: Aber solche Sachen sind ja eine ganz besondere Sache.
00:02:52: Man denkt man jetzt nicht an Sachen, die wirklich ganz anders waren oder nicht so passiert sind?
00:02:57: Ja
00:02:57: genau!
00:02:58: Und mit fünf bist du dann, mit deiner Mutter und deinem Bruder nach Deutschland gezogen?
00:03:03: Genau.
00:03:03: Starnberger See.
00:03:06: Welche Erinnerungen hast Du an Deine Zeit in Bayern?
00:03:11: Also ich bin sehr... Ich habe viel Affektion für Bayern und den Platz, wo ich auch gespürt ist.
00:03:21: Also speziell für den See der Starnbergers Ehe.
00:03:24: ist es wirklich Wenn man in einer Natur Situation verliebt sein kann, dann bin ich richtig in den Starmbägersee verlieb.
00:03:35: Weil wir sind... als wir aus Rom kamen, sind wir gleich mit meiner Mutter in ein Hotel gezogen.
00:03:42: Meine Mutter war ja Malerin aus Berlin und war eine sehr lustige Person, sehr abenteuerlich, Also ohne Filter, ohne Grenzen.
00:03:59: Die hat sich einfach keine Grenzen gesetzt irgendwie im Guten und im Schlechten aber also im schlechten eigentlich nicht so viel.
00:04:05: Und wir sind dann angekommen in diesem Hotel am See in Ammerland das gleiche am See ist und damit fing die bayerische Abenteuer an.
00:04:16: Das war doch bestimmt auch ein Culture Shock jetzt.
00:04:18: Wir haben seine Bewohner von Dana Dietrevi Kühe am Starnberger See.
00:04:23: Ja, aber ich muss sagen... Ich kann mich jetzt nicht... Ich glaube dass ich habe so ein bisschen selektive Memories und selektiven... Und ich glaube ich bin einer der Personen die eher die positiven Erinnerungen behalten.
00:04:40: Also ich kann mich natürlich schon in ganz traumatischen Sachen mit euch erinnern.
00:04:44: Aber ich kann dich zum Beispiel nicht erinneren das ich einen Kulturschock hatte oder dass es negativ war.
00:04:50: Ich liebe, ich finde es so schön da in Bayern.
00:04:57: Das hat sich sehr verändert natürlich.
00:04:59: Als wir da ankamen war das noch sehr bohemier.
00:05:02: Da waren eher die Gegend von Achtanbusch und so... Da war viel Kultur und auch wirklich viele Leute, die ganz irrederend und ganz authentisch Kunst gemacht haben.
00:05:17: Meine Mutter schnell um sich, dann immer so eine Traube von Männern gehabt.
00:05:22: Die irgendwie in sie verliebt waren und die hat laut das halt Kultur-Evente organisiert.
00:05:28: Und es war eine wirklich unglaubliche Zeit.
00:05:30: Sehr bohemie.
00:05:33: Hast du damals mit anderen Kindern gespielt oder warst du eher ne Einzelgärin?
00:05:39: Doch doch ich hatte einen älteren Bruder.
00:05:41: eben Ich bin dem immer hinterhergejuckelt, wo ich nicht immer ging oder was der immer gemacht hat.
00:05:50: Wir hatten sofort Freunde und das waren natürlich auch ganz andere Zeiten, wo Kinder ... wir sind von zu Hause weg gegangen und kamen dann zum Abendessen wieder wenn es gut ging.
00:06:01: Genau!
00:06:02: Und was dazwischen passierte wusste keiner und zum Glück war's auch immer gemacht.
00:06:06: Ja,
00:06:08: ich vermisse das auch.
00:06:12: Warst du gut in der Schule?
00:06:15: Ja, ich war nicht schlecht in der Schule.
00:06:16: Ich war sehr unkonzentriert.
00:06:20: Ich waren gut mit Sprachen.
00:06:23: Ich habe immer so ein bisschen viel geredet und habe immer Witze gemacht.
00:06:30: Manche Lehrer mochten das sehr, andere mochten es gar nicht.
00:06:33: Das heißt, ich habe viele verweiten bekommen, bin oft zum Direktor gerufen worden Also, wenn ich immer nicht die Klappe gehalten habe sozusagen.
00:06:41: Aber im Endeffekt hab' ich Abitur gemacht und ganz gut so, nicht schlecht.
00:06:45: Ja.
00:06:46: Und du hast mir mit deinem Vater war Italiener...
00:06:50: Ist immer noch Italienisch?
00:06:51: ...ist Italiene sorry auf der deutschen Wikipedia-Seite als Tochter einer deutschen Malerin und eine Sorömas aus einem Astrigsbuch kommt.
00:07:06: Er
00:07:06: ist echt sehr römisch, mein Vater.
00:07:08: Aber auf der englischen Wikipedia ist dann Professor Thermon Nucleus Dynamics und was weiß
00:07:13: man?
00:07:13: Ah ja, echt!
00:07:15: Das hat er sicher selber draufgetan.
00:07:17: Nein nein, er ist ein ausgezeichneter, sehr erfolgreicher, also ich seh es jetzt in den Sekunden.
00:07:22: aber er hat auch viel in Ablamien Amerika gelebt und war einen sehr jungen schon Professor von Thermo Dynamics Und seine ist wirklich... Hat eine richtige Leidenschaft dafür.
00:07:35: Und ich denke, seid ihr zweisprachig aufgewachsen?
00:07:37: Ja ja wir sind auch
00:07:38: zweissprachig.
00:07:41: Dann geht es hier auch um Namen geben.
00:07:43: Also meine Kinder sind auch zwei sprachig aufgewachsen und deine Kinder ja auch... Ich weiß nicht ob dein Mann Deutsche oder Italiener war.
00:07:52: Der
00:07:53: Vater
00:07:56: meiner Kette ist Franzose.
00:07:58: Du heißt Sabina Margret Sabina, das ist so universell für Deutsch-Englisch.
00:08:05: Kann man auf allen Sprachen eigentlich aussprechen?
00:08:07: Aber das Margrett ist doch noch dabei.
00:08:10: Ja also Sabina heißt ich weil die Familie meines Vaters aus der Sabina kommt.
00:08:14: Das ist ja eine Gegend östlich von Rom, also so eine Stunde entfernt und
00:08:17: das weiß ich wieder nicht
00:08:19: genau.
00:08:19: da sind also solche Hügel und es viel kommt.
00:08:22: ein gutes Olivenöl und Weinen kommen aus der Savina und da kommt der Traveritino Dieser schöne Stein, der da... Sogar war mein Urgroßvater.
00:08:33: Er hat so eine... Wie nennt man das so?
00:08:36: Wo man die Steine aus dem Berg rausschneidet und herkabert.
00:08:41: Keine Ahnung!
00:08:42: Ein... Okay, doch, das weißt du natürlich, wo man die steine aus den Berg rausschneidet.
00:08:48: Aus einem Steinbruch?
00:08:50: Ein Steinbruchs.
00:08:51: Der hatte einen Steinbrach von Travis... Weiß
00:08:53: nicht, wo das gerade herkam.
00:08:54: Ja gut.
00:08:54: Irgendwo.
00:08:56: Ja genau.
00:08:57: Und Margret war glaube ich, hat meine Mutter das... Hatte erstens mal so ein sehr gutes Freund in die Margret hieß.
00:09:02: Eine Deutsche, deren Tochter dann Sabina genannt wurde.
00:09:06: auch und außerdem war meine Mutter Malerin und liebte Margret den Belgischen Maler.
00:09:14: Ja deine Mutter war eine berühmter Malerin?
00:09:19: Na berühmt!
00:09:20: Also sie war ne richtige Künstlerin, da hier guckten wir... Etabliert.
00:09:28: Ja, sie hat uns viele schöne Bilder hinverlassen.
00:09:33: Mit wieviel Jahren hast du angefangen zu sehen?
00:09:35: Fangen wir mal mit der Sängerin Sabine.
00:09:38: Ja also ganz früh wirklich sehr früh.
00:09:41: ich kann mich erinnern dass ich schon so witzigerweise so rum experimentiert habe mit zwei Kassettspielern aufzunehmen so multi-track recordings zu machen.
00:09:52: da war wahrscheinlich acht oder neun oder zehn.
00:09:55: nüchstens Habe ich auf einen Cassette-Tape, habe ich eine Stimme aufgenommen die so... Und dann habe ich mit einem anderen Cassette Tape.
00:10:04: das habe ich abgespielt und im anderen Cassettes dann ne Stimme drüber aufgenommen.
00:10:07: Wow!
00:10:08: Das weiß ich noch.
00:10:10: Das war ich so zehn glaube ich.
00:10:11: Was
00:10:11: für Leder waren das?
00:10:12: Eigentlich mal das hört sich fast an wie langsieht.
00:10:15: Nein da, das spezifische Lied woran ich mich erinnern kann und das hat meinen Vater glaube ich irgendwo.
00:10:21: Das was von den Inkspots Wee Three We three were not the crowd, we're not even company.
00:10:32: Hast du jetzt immer von deiner Mama oder von deinem Papa diese Tiefe?
00:10:34: Ja, von meiner Mutter
00:10:36: und einer Mutter ja.
00:10:36: Das
00:10:37: hat so eine deutsche Stimme eigentlich ein bisschen.
00:10:40: Meine Tochter hat die singt jetzt auch unter Gesangsunterit und singt solos im Chor und was weiß ich... Klavier zu spielen, die hat auch so ne Stimme wie ich.
00:10:48: Deswegen
00:10:49: kriegst du die Solos, weil sie da als zwölfjähriges Mädchen da so rumläuft.
00:10:54: Ja, wie ich hatte auch... Als ich so zwölfer war, da hatten mir die Leute immer gesagt, du rauchst doch!
00:11:01: Nein, ich glaube nicht.
00:11:02: Aber ich hatte eben schon wieder so die tiefe Kontralto-Stimme.
00:11:07: Kannst dich dran erinnern welches deine ersten Lieblingsbücher waren damals in deiner Jugend?
00:11:17: Ja doch, ich kann mich erinnern dass Hermann Hesse mir sehr gefiel als ich klein war.
00:11:24: Da war ich wahrscheinlich schon ein bisschen älter Als ich so ganz klein war, war ich terrorisiert von Büchern über die Atomkatastrophe Die grüne Wolke und so, das hat mich völlig mitgenommen.
00:11:34: Das kann ich mich erinnern.
00:11:36: In dem Sinne konnte ich mich eher an den Negatives Lese-Erlebnis erinneren.
00:11:42: Aber du hast ja dann auch wirklich vielleicht fast vorwarten, einige Jahre das singen gelernt.
00:11:50: Ja ja ich habe dann Gesangsunterricht genommen erst mal... wer war meine erste Lehrerin?
00:11:56: War vielleicht eine Privatlehrerin in München die ist Elaine Baker und dann hab' ich ja mein Bruder als Gitarist d's heißt wir haben dann schnell angefangen noch also so fünfzehn-sechzehn waren wir angefangen zu singen im der Galerie meiner Mutter die dann uns schon unsere ersten Konzerte organisierte.
00:12:13: Und da habe ich dann eben festgestellt, dass als ich sangen die Leute sich dann so sehr emotioniert haben.
00:12:21: Also das ist dann passiert, dass wirklich eine Frau zu mir kam völlig des Make-up verlaufen von den Tränen und mich gefragt hat darf ich dich umarmen?
00:12:33: Das fand ich dann so markierend dieses Erlebnis, hab gesagt hey es ist doch gut wenn man die Leute so bewegen kann.
00:12:41: Hast du dann auch vielleicht gemerkt oder kamen denn die ersten Gedanken, boah damit kann man auch Geld verdienen?
00:12:47: Ja klar.
00:13:00: Ich habe sehr früh angefangen Geld zu verdienen weil ich hab mit so einem Jazz Pianisten zusammen gemacht der hieß Das erinnere ich mich gleich wieder daran, da habe ich jetzt mit gerade im Pflon der Name.
00:13:15: Der war ein super Jazz-Pianist, den habe ich dann kennengelernt, da war ich wahrscheinlich sechzehn oder siebzehn und dann habe ich mit dem angefangen so Jazz-Tanlütz zu singen und da hab' ich dann richtig viel gearbeitet.
00:13:27: von da an.
00:13:28: Und ich denke, auf jeden Fall von deiner Mutter kam mir auch keinen Widerstand.
00:13:33: die Entscheidung... Künstlerin oder Sängerin zu werden?
00:13:36: Nein, nein.
00:13:36: Meine Mutter hat auch Gesang studiert als sie ganz jung war.
00:13:39: Die hat so für das bayerische Berliner Radio irgendwie gesungen und mein Vater spielt auch Gitarre und singt und liebt die Musik Und meine Oma hat Konservatoren gemacht.
00:13:50: also hier sind alle sehr große Musikliebhaber gewesen.
00:13:56: Ja und dann Dann ging es ja richtig los.
00:13:59: Ich weiß nicht, wie weit... Welches Jahr wir jetzt sind?
00:14:02: Ich denke mal, wir sind so in Mitte der Neunzigerjahre ungefähr angekommen.
00:14:06: Ja also, ja, Mitte der neunzigern nicht!
00:14:09: Ja doch!
00:14:09: Anfang
00:14:10: der neunsiger-mitte-der-neunzigen?
00:14:11: Genau
00:14:12: als ich sechzehn war was war's dann?
00:14:14: Einenundneunzig?
00:14:15: Ja okay und dann hat es dich immer noch immer noch München oder Steinberger See zu der Zeit?
00:14:22: Klar, ich habe die Tour gemacht das war dreiundneinzig.
00:14:27: Und nach Paris?
00:14:30: Nein, dann bin ich erst noch vom Starmägersee meiner Mutter weggezogen.
00:14:35: In München habe ich ein paar Jahre gelebt und hab da ... Nee, das sag' ich!
00:14:39: Ich hab gleich am Amitur mit nach Graz gegangen, an die Musikhochschule.
00:14:43: Okay... Ich
00:14:44: hab da ein Jahr studiert, aber in Graz ist ja eine kleine Stadt auch ein bisschen isoliert und ich hatte da in München schon viel gesungen und gearbeitet.
00:14:54: dann wollte ich wieder zurückhalt einfach, dass sich mehr arbeiten konnte.
00:14:57: Und so bin ich wieder nach München gegangen und dann habe ich in der Serie Marienhof eine Rolle bekommen.
00:15:06: Da ist eine das Skelett!
00:15:10: Ich hab das euch fand das super.
00:15:14: Irgendjemand hat mir gesagt... ich war ja gar nicht in Deutschland zu der Zeit, mich kannte Kinder so gar nicht ...dass der Bergdochter da seinen Anfang gemacht hat in dieser Show
00:15:26: Das kann schon sein.
00:15:27: Ich weiß es auch nicht, aber ich finde das einfach super.
00:15:31: diese Bifurcation, wie sagt man das auf Deutsch?
00:15:36: Sängerin und diese... also du als Sängerin, nicht hier irgendwie, was war sie?
00:15:42: Und dieses Seifenoper, finde ich.
00:15:44: Ja, aber das war eben, es kam tatsächlich durch die Musik weil das hat uns der Produzent von Marienhof, hat meinen Bruder und mich in so einer Party singen, also spielen gehört Und er hat gesagt, gut ja die buche ich sofort und hat uns tatsächlich alle beide allen beiden dann so eine Rolle verschafft.
00:16:01: Nur mein Bruder hat da keine Sprechrolle gegeben was für mich ganz schlimm war.
00:16:07: Da war der große Bruder sauer!
00:16:09: Da war er sauer.
00:16:10: Und ich dagegen war ne Sängerin.
00:16:13: Ich ging in der Serie irgendwie mit allen ins Bett.
00:16:19: Zwar wirklich das letzte, ich hatte da wirklich so eine Rolle.
00:16:23: Tatsächlich kam dann zu mir in München, in der Unterbahn... ...in der U-Bahn, kam zu mir einer und das Schlimme war, ich hieß Sabina in der Serie.
00:16:34: Also ganz blöd haben
00:16:36: wir das mal
00:16:38: genannt, weil ich ja immer dann so in der Serie rumgehurt hab, kam dann zum Jahr einer in die U-bahn und sagte Sabina, du
00:16:46: Ruhre!
00:16:50: Total überraschend.
00:16:51: Ich hatte gar nicht glauben, dass der nicht verstand.
00:16:53: Aber dann hatte ich auch noch selten Namen.
00:16:59: Wie ist deine Beziehung heute zu München?
00:17:03: Ja, ich liebe München und habe große Sympathie für Bayern.
00:17:07: Ich bin so gerne immer da.
00:17:09: Ich war jetzt gerade im Juli da, weil ich gesungen hab in einem Blitzklub.
00:17:15: Zu meinem großen Desarroir.
00:17:19: Und ich finde München toll, eine tolle Stadt.
00:17:25: Ich könnte auch problemlos in München leben muss
00:17:28: ich sagen.
00:17:29: Man sagt ja die nördlichste Stadt Italien ist richtig.
00:17:33: Ja genau es hat so ein bisschen was Gutes.
00:17:35: Ich liebe die Stadt auch und ich liebe Rom und keine Ahnung was ich in Niedersachsen mache aber da bin.
00:17:44: Und dann, liebe Sabine, ging es irgendwann auch nach New York.
00:17:48: Ich denke erst mal noch nach Paris vor New York?
00:17:51: Es ging also nach Südfrankreich.
00:17:53: und zwar bin ich dann aus München weggegangen nach der Seifenoper weil es ist nämlich in der Seifemoper Der Hauptdarstellende Schauspieler gleich neben mir gestorben in der Maske Also nicht wegen mir sondern einfach einen Herzinfarkt bekommen.
00:18:11: Ich saß im Spiegel und wurde geschminkt.
00:18:13: Er kam rein und hatte gerade gestritten mit einem anderen Schauspieler.
00:18:18: Dann hat er sich ganz furchtbar aufgeregt, ich habe ihn auch noch angeguckt.
00:18:23: So kann man sich doch nicht aufregen!
00:18:25: Und dann hat der zacken Herzinfarkt gekommen und ist zum Boden gefallen.
00:18:32: Ich habe es alles im Spiegeln beobachtet.
00:18:36: Und dann auch gut, aber das war sowieso dann das Ende meiner Rolle insofern.
00:18:43: Also ich muss noch sagen, ich habe da ein bisschen resistiert weil wir waren eben so eine Band in der Serie und es war sehr kommerzielle Musik von Leslie Mandoki produziert.
00:18:51: Er war sehr nett war und er ist ein super Team und so, aber es war natürlich überhaupt nicht mein Cup of Tea.
00:18:55: Es war viel zu kalt, vom Meer zur Musik.
00:19:00: Das konnte ich ja so auf dem ganz anderen Chip irgendwie...
00:19:04: Das gibt es auch noch irgendwo auf einem Repeat.
00:19:06: Ja, ich hab's
00:19:07: irgendwie nie sehen wollen unbedingt.
00:19:09: Ich glaub das ist total verbieten.
00:19:11: Es ist halt nicht so hart.
00:19:12: Auf dem Moment
00:19:13: gibt´s bestimmt einen DVD.
00:19:14: Ja wahrscheinlich.
00:19:16: Hundertprozentig!
00:19:17: Das suche ich für dich.
00:19:18: Das wäre toll.
00:19:19: Irgendwie wär´s lustig.
00:19:20: Du wirst nämlich schon lustig...
00:19:22: Denke hier aufm Land.
00:19:23: hat das vielleicht jemand?
00:19:25: Ja, jedenfalls.
00:19:27: dann hat meine Mutter dann wie eine Studienbörse bekommen So ein Aufenthalt in Südfrankreich, in so einer Assoziation.
00:19:36: Die heißt Norl Art Association und die haben mir nach Bangalow zur Verfügung gestellt.
00:19:40: Es war aber sehr groß und hat gesagt, Bina willst du nicht mitkommen?
00:19:42: Und dann bin ich mit meiner Mutter da ausgewandert... ...nach Süd Frankreich, nach Vance.
00:19:48: Und da bin ich dann ein bisschen mit ihr geblieben, aber dann schon sogar eigentlich ein paar Jahre.
00:19:56: Dann bin ich nach New York gegangen.
00:19:59: Wann bist du in New York angekommen?
00:20:04: Ja, also Bush, September eleventh.
00:20:11: Aber es war interessanterweise auch wirklich aufregende Jahre.
00:20:17: Ich habe vorhin noch drüber nachgedacht.
00:20:22: Ich hab in Paris studiert, da wurde gerade Mitteron gewählt und dann gab's Reagan Da warst du noch viel zu jung, da hast du noch im
00:20:30: Stadion gesehen.
00:20:31: Was hast du dort studiert?
00:20:32: Politikwissenschaft.
00:20:34: Keine Ahnung warum.
00:20:37: Ja genau und bin ja dann nach New York gegangen und man hat sich gedacht Borregan und dann kam Busch und das Schlimmer kann es hier eigentlich gar nicht werden.
00:20:48: Unglaublich aber es konnte doch wesentlich schlimmer
00:20:50: sein was heute los ist.
00:20:53: Aber siehst du irgendwie auch das was dem Trump finde ich die Tür geöffnet hat?
00:20:58: Ja.
00:20:58: Ich finde schon, dass das September Elements ist wirklich... Das war das einschneidende Ereignis unserer Lebenszeit glaube ich.
00:21:05: Das alles verändert
00:21:06: hat.
00:21:06: Glaub' ich auch und ich war Ground Zero.
00:21:09: Ich hab damals im World Financial Center gearbeitet.
00:21:11: Ach so, du warst wirklich Ground Zero.
00:21:14: Ich war auch in der Nähe, ich war ganz nah auf.
00:21:17: Also nicht so nah.
00:21:18: Es waren ja gerade erst mal, dass es vor dem Jahr her ist,
00:21:24: unglaublich!
00:21:24: Ich brauche eigentlich die Augen zu machen und sehe den Film.
00:21:30: Aber nevertheless...
00:21:32: Aha, aber ich wusste gar nicht, dass du da wirklich präsent warst?
00:21:36: Ja, das war... Hast
00:21:37: du einer von den Leuten, die so eingestaubt
00:21:40: nach oben?
00:21:41: Ja, ja.
00:21:41: Ich
00:21:42: hab euch gesehen!
00:21:43: Wir waren im World Financial Center.
00:21:45: Das war durch so eine Footbridge über ein Westside Highway connected zum Zerrennen von den Towers und dann sind wir aus dem was weiß ich, dreißigsten, dreientreißigste Stock runter unter meiner tausende Leute auf der Straße da und ich bin ja noch einer der erst mal da steht und da
00:22:01: guckt.
00:22:03: Bis mich einer irgendwie einen Freund sagt, ey pass mal auf.
00:22:07: Ich hätte da stundenlang gestanden und mir das angeguckt.
00:22:10: Damals war ich heute vielleicht nicht mehr, aber...
00:22:13: Ja klar, es war aber auch so
00:22:16: unnötig.
00:22:16: Zum Glück hat mich ein Freund dann wirklich am Armel gezogen und wir sind dann Richtung Norden gegangen an diesem Boot-Dings vorbei.
00:22:25: Man konnte ja nirgendwo hin.
00:22:28: Aber Gott sei Dank, wir haben nur eine Person verloren von unserer Firma.
00:22:32: Das war schon knallhart!
00:22:35: Let's talk about something fun.
00:22:39: Du warst ja mehr East Village, ich war ab der Westside.
00:22:42: Du wartest in der East Village unterwegs?
00:22:44: Ja also wir waren viel dann in den Jahren da drauf, also da noch nicht.
00:22:48: Da war es erst so West Village sagen wir mal.
00:22:50: aber nach dem elften September hat sich wirklich so... Also für die Musik war es doch irgendwie ganz interessant.
00:22:59: Und wann hat das und Die die uns hören, die meisten wissen das du die Gruppe Brazilian Girls gegründet hast und ihre Frontfrau warst.
00:23:14: Übrigens ein extrem schwieriger Bandname zu Google.
00:23:19: bis man da wirklich dahin kommt wo man ihn will sieht man unglaubliche Sachen.
00:23:25: Ja aber es war irgendwie auch Teil der Idee dass wir Leute, die verloren auf Internet gesucht nach Pornografie haben wir dann wieder zur Musik zurückgebracht.
00:23:37: Man weiß gar nicht mehr was man gesucht hat nach ein paar Minuten.
00:23:42: Nee aber und ich habe ja vorhin in der Einladung gesagt ihr wart für den Grammy nominiert und da sind es wirklich jetzt erstmal zwei Sachen weil wir auch aus der Sportecke kommen vielleicht ein paar Gemeinsamkeiten, die Sport und Kunst haben.
00:24:04: Und da möchte ich dich fragen – wie war es für Dich vor einem Publikum zu spielen?
00:24:15: Ja, ich hatte ja schon lange vor Publiken immer gespielt.
00:24:19: Das heißt das war für mich irgendwie einfach nur eine Kontinuation von dem was ich sowieso schon seitdem ich ganz junger gemacht habe.
00:24:28: aber Ich kam ja aus dem Jazz, ich hatte mit Jazz angefangen in München.
00:24:39: Als ich in Südfrankreich war, habe ich angefangen selber zu schreiben und da ging es dann so ins Elektronische.
00:24:44: Da habe ich dann angefangen... als ich selber komponiert hab, hatte ich einen kleinen Sequencer auf den ich programmiert hat.
00:24:51: Und dann, als ich nach New York kam, war ich schon richtig auf der Suche eigentlich noch Musikern, mit denen mich so elektronisch so hybride elektronische, akustische Musik machen konnte und habe dann ganz schnell nach dem elften September da im Nublu eben die Jesse und Aaron kennengelernt also erst die und Jesse und später Aaron.
00:25:14: Und die Publiken wurden mit Brazilian Girls aber wirklich größer.
00:25:17: ja das ging dann ziemlich schnell dass es da so ein Hype gab.
00:25:21: in dem Sinne war's dann sind wir wirklich so.
00:25:24: wenn wir eine Parallele zum Sport machen wollen Wurden wir dann so der Home-Team auf der East Village, war dann Brazilian Girls.
00:25:31: Wirklich superfollowing und zu richtigen Fans und ganz treu die jeden Sonntag da zu uns an den Sackdingen kamen also spät nachts.
00:25:42: Und was Musik und Sport mit den Leuten macht, die sich das angucken oder die Musik hören kann man ja schon miteinander vergleichen?
00:25:51: Auf jeden Fall!
00:25:53: Und es gibt auch in der Musik Wettbewerbe Wie zum Beispiel die Grammys.
00:26:00: Und eine Grammy-Nominierung ist ja was ganz, ganz besonderes.
00:26:05: Wart ihr da als ...?
00:26:08: Das war sehr interessant für die Platte New York City und das war am Ende der Aufnahme in der Platte bin ich schwanger geworden.
00:26:20: Du weißt ja man sagt ein Kind kommt mit einer goldenen Münze unter dem Arm oder einem Mund, sagt man auch Französisch.
00:26:26: Und so war das die Goldmünze, die mein Sohn im Mund trug.
00:26:29: War die Grammy-Nominierung.
00:26:30: Also ich war da gerade in Paris angekommen nach New York.
00:26:34: Das heißt für mich war das fast wie ein bisschen kleines Wunder und es war schon toll.
00:26:40: Aber wir sind nicht... Ich bin nicht zum Grammy gegangen weil ich da eben grade... Ich hatte glaube ich gerade meinen Sohn bekommen oder ich war Hochschwanger also einzigweilig.
00:26:53: Ja.
00:26:53: Gewonnen hat den Preis Daft Punk.
00:26:55: Ja,
00:26:55: ja.
00:26:56: Haben sie auch verdient und haben auch mehr gearbeitet dazu.
00:26:58: Hab ich gerade meiner Tochter vorhin noch vorgespielt.
00:26:59: Meinst du auch?
00:27:00: Das haben Sie wohl verdient.
00:27:05: Aber das war glaube ich eure dritte Platte wenn nicht richtig...
00:27:09: Das waren unsere dritte platte und unsere vierte war Let's Make Love Not War in Parenthesis stand zwar nicht drauf aber war natürlich gemeint weil wir zu der Zeit schon unheimlich verstritten waren Und das immer schwieriger geworden war, musikalisch nicht.
00:27:23: Es war es nicht schwierig.
00:27:25: Das war einfach unsere persönlichen Verhältnisse waren total toxisch geworden.
00:27:33: Genau das Gegenteil was diese Band ja eigentlich zusammen gebracht hat.
00:27:37: Ja ich meine von der Energy...
00:27:40: Ja das ist so schade wie das manchmal passiert.
00:27:44: Aber es ist halt so wie eine Beziehung oder eine Ehe.
00:27:49: Es ist einfach, wenn alle Teile einer Beziehung in dem Sinne oder die beiden Teile in der Beziehungen wirklich wollen dass die Beziehungs erhalten bleibt dann können sie auch erhalten.
00:28:00: Aber wenn jemand... ich weiß nicht das ist so eine Frage vom Gleichgewicht und wir sind ausm Gleichgewich bekommen.
00:28:09: Aber die Band hat ja da unheimlich Resonanz bekommen, schon vor der Grammy Nomination in den USA.
00:28:17: In der Zeitschrift Uncut haben sie über dich geschrieben du bist eine Dietrich für unsere Zeit.
00:28:22: Ja das gefiel mir auch.
00:28:24: Boston Globe hatte ich eine Göttin genannt.
00:28:27: wie geht man?
00:28:28: Stimmt ja auch!
00:28:32: Oft werden Parallelen zu Nico und Velvet Underground gezogen oder vielleicht auch
00:28:37: wegen der tiefen Stimme.
00:28:40: Wie fühlt sich das an?
00:28:41: Und wie gehst du damit um mit solchen Sachen?
00:28:42: Ich meine, eine Dietrich für unsere Tage ist
00:28:46: ja... Ja, gut!
00:28:47: Das hat jetzt einen Journalistin gesagt.
00:28:48: ich bin selber eine große Bewundererin von Marlene Dietrich.
00:28:54: Vor allem wie sie singt, wie sie interpretiert aber auch ihr ganzes Flair und so.
00:28:58: Für mich war es wirklich eine Magierin.
00:29:02: Ich gehe damit um, dass ich eigentlich eine höchst unsichere Person bin hinter meiner trotzigen Fassade.
00:29:11: Insofern freut mich sehr wenn ich irgendwelche positiven Feedbacks bekomme weil ich nämlich sonst, wenn ich kein positives Feedback bekomme dann oft zweifle ob es denn eigentlich Sinn macht das man so weitermacht mit Kunst ja?
00:29:25: Das heißt ist für mich schon sehr wichtig und wenn mir irgendjemand auch einen Fernschreibt irgendwie Deine Platte hat mir so geholfen, irgendwas.
00:29:34: Das macht einen riesen Unterschied für mich und ich denke dass es damit zusammenhängt und da komme ich auf das was du angedeutet hast zurück mit Was ist die soziale Funktion der Musik?
00:29:45: Und in dem Sinne sehr ähnlich wie die sozialen Funktion des Sports.
00:29:50: Ich glaube und das freut mich dass Du das aufbringst weil da habe ich mich genau gestern Abend darüber gesprochen.
00:29:56: Ich glaube die sozial funktion der musik ist kontakt Das ist der soziale Kontakt, das ist das Musiker-Leute zusammenbringen.
00:30:03: Abgesehen davon dass dann natürlich Musik und Gesang ist nochmal hat noch viel tollere und bessere Einflüsse für die Gesellschaft an sich.
00:30:15: ja natürlich zusammen singen ist sicherlich eine der Eine der Riten, die alle Religionen immer benutzt haben um Leute zusammenzukommen.
00:30:26: Ich denke das ist was wir brauchen und wir nicht genug machen.
00:30:29: ja es ist wirklich wichtig Und mit Musik sind jetzt fast die einzigen die's noch machen Kirche.
00:30:37: da kräht gerade noch eine Roma.
00:30:39: Die alten Hymnen gut für sie aber ich meine sonst sinkt da keiner mehr.
00:30:45: War deine Familie religiös als du klein warst?
00:30:47: Nein überhaupt nicht.
00:30:49: Mein Vater ist katholisch und ich bin auch katholisch wegen meiner italienischen Großmutter.
00:30:54: Meine Mutter war, glaube ich, weiß gar nicht ob die war... Ich habe mich nicht getauft, ob sie vielleicht Protestantin war, die hat da nicht viel drüber geredet.
00:31:01: Die hatten noch alles möglich in der Familie.
00:31:03: Irgendeine große Mutter war Jüdin und mein Großvater war Nazi.
00:31:07: Obwohl es ja keine Religion ist aber vielleicht doch!
00:31:16: Wenn man jetzt auf diese Sachen... Das finde ich auch, wenn man das lese.
00:31:21: Da kriegt man auch als Fan Gänsehaut.
00:31:25: Aber war es vielleicht gut für euch, dass ihr diesen Grammy nicht gewonnen habt?
00:31:30: Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass dein Ziel oder das Ziel der Gruppe dieser Mainstream war.
00:31:36: Ihr wart lieber irgendwo im Graben und habt da rumgewühlt.
00:31:40: Na ja,
00:31:41: ich glaube ... Ich muss dir ehrlich sagen, dass ich schon denke, dass Brazilian Girls Wir hätten unheimliche Musik machen können zusammen, wenn nicht die persönlichen Ego-Kämpfe und Sachen das kaputt gemacht hätten.
00:31:56: Da hätten wir noch wirklich super schöne Musik zusammenmachen können Und die hätte glaube ich auch mehr Mainstream sein können ohne dass die Banale geworden wäre weil es gibt ja viele Musik die im Mainstream ist aber trotzdem total anspruchsvoll ist.
00:32:11: Aber es sollte wohl nicht sein.
00:32:14: Ich
00:32:14: meine,
00:32:14: das
00:32:15: kann nicht die Uhr zurückdrehen.
00:32:16: Das ist einfach nicht so gegangen.
00:32:18: Ich glaube es wäre vielleicht ganz gut gewesen wenn wir den Grammy gewonnen haben.
00:32:22: Weil vielleicht hätte jetzt unsere Plattenfirma dann dazu bewegt dass trotz der Tatsache, dass ich Kinder hatte die irgendwie mehr investiert hätten und ich glaub das wär ganz gut gelesen.
00:32:32: Also schade!
00:32:35: Ja mei, ich mein
00:32:37: schade.
00:32:38: Vielleicht wären ihr ein Privatflugzeug umgekommen.
00:32:44: Ich denke schon immer, dass das was ist.
00:32:46: Das ist richtig!
00:32:48: Du hast die Charaktere angesprochen oder deine Bühnschose?
00:32:53: Die Shows von den Brasilien Girls.
00:32:58: Meine ersten Konzerte waren in derzeit in der Zeit sieben Siebzig und einen, den ich öfter gesehen habe als viele anderen war Peter Gabriel, der ja auch auf dieser Bühne diese ein Theater daraus gemacht hat.
00:33:15: So ein Amateur-Theaterstück, so ein richtiges Theater.
00:33:17: Ja ja, halt sowas theatralisch
00:33:18: ist.
00:33:19: War das auch eine Inspiration für dich?
00:33:20: Denn du bist ja auch mit den Kostümen und den Sachen oder
00:33:24: Baumigungen... Ich höre erst in den letzten Jahren mehr.
00:33:31: Also in seinen vielen verschiedenen Inkarnationen lerne ich ihn jetzt zu schätzen.
00:33:39: Sehr beliebt in Italien!
00:33:40: Aha, ja.
00:33:41: Und er hat es auch zu Recht.
00:33:42: Er ist ein so toller Musiker und hat so wirklich tolle Sachen gemacht.
00:33:45: Habe ich auch gerne gelernt.
00:33:46: Wir waren sogar da in seinen Studio gegangen...
00:33:48: In real-world Studios?
00:33:49: Ja ganz toll!
00:33:51: Und er ist auch total relaxed.
00:33:55: Was hörst du denn zur Zeit für Musik?
00:33:58: Also ich liebe zurzeit... Ich höre viel klassische Musik.
00:34:02: Das ist was, was mich total inspiriert.
00:34:05: Gestern Abend habe ich zum Beispiel Morty Feldmann angehört.
00:34:09: Also auch interessant, ganz experimentelle Contemporary Klassik und Musik,
00:34:15: definitiv
00:34:17: ausgedehnt.
00:34:18: Und das war unglaublich weil ich vor zurück von Folien im Auto und die Musik hat aus der ganzen Fahrt wie ein Film gemacht.
00:34:27: Wie siehst du denn was im Moment in den modernen Musik los ist?
00:34:30: Man hört da und es gibt keine Bands mehr Es gibt nur Sänger und Sängerinnen und alles dieses Zeug.
00:34:39: Findest du ab und zu irgendwelche Gruppen oder Künstler, wo du sagst Boah?
00:34:44: Also für mich ist die Super-Boarband dieser letzten fünf oder zehn Jahre ist das mein.
00:34:52: Also Tom York und Johnny Greenwood.
00:34:57: Und der Schlagzeuger, der ich jetzt nicht genaue, mich erinnere wie der heißt...
00:35:03: Hat Tom York am Standberger See gewohnt?
00:35:08: Ich habe da in Berg die berühmten Persönlichkeiten, die gewohnt haben.
00:35:13: Echt?
00:35:13: Das ist mir ja neu.
00:35:14: Kann auch total falsch sein!
00:35:17: Bei der Art.
00:35:17: jetzt hat er eine italienische Freundin und lebt in Rom im Erwohnung, die dem Italo Calvino gehörte.
00:35:25: Und nicht schlecht... Aber diese Band ist für mich was so, sagen wir mal, independent.
00:35:36: Elektro, Akustikmusik angeht ist wirklich so eine Bepinneke.
00:35:42: Das finde ich schon höchst anspruchtvoll und total interessant von Anfang bis Ende des Gebetens sehr gut.
00:35:50: Letzte Konzert auf dem du warst als
00:35:53: Besucher?
00:35:54: Als Besucher war ich hier vor ein paar Tagen, das war ein sehr schönes Konzern, von einem Musiker hier, italienischer Musiker aus aus Puglia, der heißt Peppe Voltarelli.
00:36:08: Der ist ein sehr interessanter Musiker und ein super Performer.
00:36:12: Und es ist so eine Mischung aus Paolo Conte und so einer traditionellen süditalienischen Musik.
00:36:22: aber er ist ein unheimlich guter Songwriter, ist ein total interessanter Poet richtig?
00:36:28: Ja!
00:36:28: Und der hat gespielt mit einem Freund von mir Simone Giuliani, der in New York lebt auch.
00:36:37: Also wenn du ihn nicht kennst, kennst du sicher ganz viele Leute die ihn kennen.
00:36:41: Und die haben auch so einer Plattform auf dem Arno gespielt.
00:36:45: Das konnte man vom Ponte Vecchio auf oder von der Seite des Flussbewundernen.
00:36:52: sehr schön.
00:36:54: Arno vier Punkte bei Scrabble.
00:36:59: So kurz?
00:37:00: Ja
00:37:00: genau!
00:37:03: Du hast ja schon geredet von der Seifenoper, aber da gibt es auch eine ganz tolle Serie und da hatten wir uns das zum ersten Mal kennengelernt haben vor sechs, sieben Jahren drüber gesprochen.
00:37:18: Diese Serie auf FX
00:37:21: unter den
00:37:22: Baskets.
00:37:25: Und weil gab's da auch irgendwie ne Szene in der Garderobe im Make-Up?
00:37:32: wie es mal da umgefallen ist.
00:37:35: Gott sei Dank!
00:37:37: Nein im Gegenteil, das war eine wunderbe und wundervolle Erfahrung.
00:37:40: Also ich sage die diese Serie ja Nummer eins.
00:37:44: ich habe in Paris studiert zwei Jahre und ich konnte mich sofort mit deinem also du warst auf einmal eine Französin die ich da kennengelernt habe solche Frauen
00:37:55: genau so waren.
00:37:58: Das war erst ein bisschen traumatisch.
00:37:59: aber.
00:38:03: Und dann Louis Anderson als deine Schwiegermutter.
00:38:06: Er ist
00:38:09: eben schon gestorben, aber nicht während den Dreharbeiten.
00:38:12: Aber
00:38:13: er war ja ganz reizend.
00:38:14: Der Louis war ein ganz liebevoller, reizender, gutenmütiger, toller Mensch.
00:38:22: Gibt es
00:38:23: diese Serie noch auf Netflix oder Amazon?
00:38:27: Ich glaube
00:38:27: die gibt's in Amerika auf Hulu noch
00:38:32: Und auf
00:38:33: Apple TV gibst du ja auch.
00:38:35: Ich weiß nicht, ob in Europa oder Amerika weiß ich's.
00:38:38: Für mich war es auch wieder so, dass das einige Jahre zu früh war.
00:38:44: Vielleicht waren dort die Leute... Ja,
00:38:46: es war sehr so interessant.
00:38:48: Das finde ich auch sehr artistisch der Künstler.
00:38:51: Genau!
00:38:52: Sehr künstlerisch.
00:38:53: Es war keine Comedy und kein Drama.
00:38:54: Es ist irgendwie alles wie gesagt.
00:38:57: So eine Tongue-Inchig-Comedy.
00:38:58: In
00:38:58: Flashback zwei Uhr morgens durch Paris mit einer Frau, die ich gerade kennengelernt habe.
00:39:07: War super!
00:39:09: Liebe Sabine, du hast auch nach den Brasilien Girls Solo-Platten rausgemacht.
00:39:13: Tujur, Force Majeur... Die dritte, ich weiß es jetzt mit Erdem aus... CLEAPING DRAGON.
00:39:21: Genau und man munkelt dass es bald was Neues gibt?
00:39:26: Ja ja munkelt nur
00:39:28: weiter.
00:39:29: Ja, ich bin jetzt halt in der Phase von Ich komponiere und jetzt auch schon länger.
00:39:33: Und ich bin wirklich... Ich bin oft immer mein Leben so sehr instinktiv gewesen und habe einfach die Sachen gemacht.
00:39:40: Wenn es dann nicht schnell genug ging, dann habe ich gesagt, das ist egal!
00:39:43: Jetzt bringen wir's auf den Markt sofort, muss ja sofort rauskommen weil sonst das ist langweilig und so.
00:39:49: Habe sie immer so eilig gehabt?
00:39:52: Diesmal will ich gerne genau so hinkriegen, wie ich sie nämlich wirklich haben will.
00:39:59: Und zwar... das muss einfach perfekt sein!
00:40:03: Also nicht zu perfekt, also nicht dass ich jetzt da für meinen Leben lang dransitzen will.
00:40:07: Aber ich möchte jetzt sagen, ich habe jetzt viele Stücke die ich erst dachte, sie sollten auf der Platte und hier hab' ich dann wieder in die Ecke gewiesen.
00:40:19: aber es gibt auch einige Stücke, die sind jetzt schon sehr fortgeschritten und sind sehr schöne Stücke auf die ich sehr stolz bin.
00:40:26: Ich werde wahrscheinlich die Platte jetzt nicht alles auf einen Hauer raus machen, sondern Stück für Stück glaube
00:40:33: ich.
00:40:33: Kann ich mir das vorstellen?
00:40:34: Hast du ein Home Studio oder gehst du ins Studio?
00:40:37: Ja, ich hab die
00:40:37: Gesitzen hier in meinem Home Studio.
00:40:39: Also es ist so aus, da ist das Klavier.
00:40:42: Ja, also alles da!
00:40:43: Computers, speakers... Hier habe ich das totales Haus natürlich.
00:40:47: Alles
00:40:48: alleine?!
00:40:50: Nein nein nein, also möglicherweise nicht!
00:40:52: Möglicherweise nicht.
00:40:53: Also ich fahr lieber schon zusammen mit Leuten Okay.
00:40:57: Weil eben alleine bin ich ein bisschen, das finde ich halt limitierend irgendwie.
00:41:01: aber mal sehen, mal sehen
00:41:03: und wo können wir das hören?
00:41:04: Wenn du das
00:41:06: hörst, kann man das überall hören sicherlich.
00:41:08: also ich werde es dann einfach auf Spotify diese ganzen dieben in den Rachen schmeißen.
00:41:18: Es ist dir wichtig die Zahl der Downloads, ich meine diese ganzen Charts und so weiter.
00:41:28: Ist das wichtig für dich?
00:41:29: Oder ist es nicht nur...
00:41:31: Es kommt
00:41:32: auch in der Vergangenheit.
00:41:34: Ja, das ist halt mein Brot.
00:41:36: Das heißt natürlich, dass es wichtig ist, je mehr die Leute die Musik anhören, desto mehr verdiene ich, auch wenn sie jetzt natürlich wirklich Pennies sind im Verhältnis zu was es früher war.
00:41:46: Aber es ist auch wichtig weil man ja Wenn etwas Erfolg hat, dann macht es einfach inspirierend.
00:41:54: Dann hast du halt auch Lust mehr zu machen.
00:41:55: Das ist wichtig?
00:41:57: Sehr wichtig!
00:41:58: Es ist eine Motivation.
00:42:01: Wer sind die natürlichen Adressaten deiner Musik?
00:42:07: Im Idealfall ist das ein ziemlich weit arranging Publikum.
00:42:14: Ich denke dass die nächste Platte kann schon sein... Elektronischer ist als die letzte.
00:42:21: Sleeping Dragon war so meine Post-Covid-Platte.
00:42:25: Da wollte ich wirklich mit Musikern im Studio aufnehmen, das brauchten wir da und deswegen ist sie ziemlich organisch gewesen also sehr viel im Studio wirklich live gespielt.
00:42:36: aber jetzt habe ich irgendwie schon wieder Lust was zu machen was man auch in einer kleinen Formation einfach aus praktischen Gründen live spielen kann, weil es heutzutage einfach einfacher ist.
00:42:46: Das sieht man ja auch.
00:42:47: Man sieht ja die Danzen werden immer kleiner.
00:42:50: Immer
00:42:50: weniger Leute auf der Bühne, weil halt einfach das sonst wird schwierig zu tun.
00:42:55: Auch wieder dreisprachig im Englisch-Deutsch?
00:42:58: Ja natürlich!
00:43:01: Ja klar und sehr langweilig.
00:43:03: Ein Polyglot was macht Sabine Schubert im Urlaub?
00:43:09: Kommt drauf an.
00:43:10: also ich liebe das Meer, ich liebe Wasser Ich bin Fische, Sternzeichen und geniebel wirklich das Wasser wie ein echter Fisch.
00:43:17: Aber ich bin so gerne in Seen, Meeren, Thermen... Alles was Wasser ist finde ich super.
00:43:25: Barmkalt, egal!
00:43:29: Wann können wir dich in Deutschland erwarten?
00:43:32: Ja also jetzt im Moment habe ich keine weiteren Pläne.
00:43:34: Ich würde so gerne mehr in Deutschland singen.
00:43:37: muss ich sagen Wie funktioniert denn sowas?
00:43:39: Dann hast du dann ein Manager, der dich dann sagt hey pass mal auf in einem neuen Abo, wir gehen auf Tour oder bis zu...
00:43:44: Jetzt im Moment bin ich ja gerade zwischen Platten.
00:43:46: Das heißt muss jetzt erstmal eine... Prinzipiell funktioniert es dass man ein neues Produkt haben muss sozusagen.
00:43:53: Es gibt das auch durch diesen Business Aspekt.
00:43:55: Der ist natürlich für mich total fremd.
00:43:57: aber das sagen mir immer die Leute.
00:43:58: Die sagen dann immer Ja, hast Du denn ne neue Platte?
00:44:01: Ah, dann warten wir mal auf die nächste Platte.
00:44:03: Das heisst mit der nächsten Platte Kann ich es ja vielleicht einmal richtig machen.
00:44:06: und dann die Konzerte alle auf einen Mal.
00:44:09: Ich
00:44:10: bin auf jeden Fall dabei.
00:44:12: Deine Internetseite ist sabinashuber.com?
00:44:15: Ja, da gibt's ganz tolle Packages mit personalized Unterschriebenen... Da schreibe
00:44:22: ich auch richtige Briefe und habe auch meinen letzten Personalized Super Looks Deluxe Vinyl hab' ich eine Partitur geschrieben für ein, zweiter Stücke mit Klavierpalts und so.
00:44:37: Aber...
00:44:40: Don't stop!
00:44:40: Und Pussy Pussy Marijuana laufen immer noch heiß.
00:44:44: Ja echt?
00:44:44: Ich weiß es nicht kann schon sein ja.
00:44:46: Ja auf jeden Fall.
00:44:47: Das ist
00:44:48: ja gut.
00:44:48: Das hab ich mir in der Tochter geniegt.
00:44:51: Ich umbringe das sich die so oft erwähne.
00:44:54: Die kannte das.
00:44:55: Die ist zwölf.
00:44:56: Die kannte
00:44:57: das lieben.
00:44:57: Die hat das schon mal gehört gehabt.
00:44:59: Pussy pussy Marijuana.
00:45:00: Und wo in Deutschland?
00:45:02: Ja
00:45:02: in Deutschland
00:45:03: Siehst du, ich weiß ja auch nicht.
00:45:05: Da krieg ich mal alles nicht mit!
00:45:07: Ich auch nicht... irgendjemand benutzt das in irgendeinem TikTok-Ding?
00:45:10: Das ist dann wie gerade keine Ahnung.
00:45:12: Ich weiss es nicht ob das der Fall war aber...
00:45:14: Ja ja, weiß ich auch
00:45:15: nicht!
00:45:16: Die kennen dann jede, wo ihr denkt, woher kennt die das denn überhaupt?
00:45:19: und als Vater macht man sich natürlich dann erstmal sofort Sorgen.
00:45:23: Neee...
00:45:24: Nein!
00:45:25: Also wenn man bedenkt was es jetzt alles gibt, auch in Texten und so, also da sind Präsidien kürzlichlich
00:45:33: Senzyship ist ja wieder ein Schritt weitergegangen.
00:45:36: Mit dem was Trump da macht, ich meine ihr in Italien habt ihr noch Glück mit Meloni die da so AfD oder Marga Leid ist im Gegensatz zu dem was in Deutschland...
00:45:47: Ja sie ist schon ihr Leute aber sie ist auch
00:45:50: Ja, aber... Die
00:45:51: verkauft so ein bisschen Italien an die falschen Leute.
00:45:55: Aber es könnte auch viel schlimmer sein
00:45:58: nicht?
00:45:58: Ja, ganz schlimm.
00:46:00: Es könnte auch besser sein.
00:46:02: Vermisst du New York?
00:46:03: Ja.
00:46:04: Ich auch und ich die Stadt vermisse ich.
00:46:06: Ja, New York ist eine Stadt, die kann man schwierig zu verlassen.
00:46:11: Aber andererseits würde ich jetzt auch nicht unbedingt wieder in New York leben wollen.
00:46:15: Nee!
00:46:16: Das sind doch ganz andere Zeiten gewesen.
00:46:19: Aber wenn ich da bin, dann liebe ich das und auch vor allem für die Musik.
00:46:24: Da gibt es einfach so eine Energie, die kommt richtig aus dem Erdboden raus.
00:46:29: Da ist einfach so viel vitale Energie, dass man viel geladener ist.
00:46:35: Also mir war es immer so, man wusste sofort.
00:46:38: Das erste oder zweite Mal da ist ob das eine Stadt für jemand ist?
00:46:43: Oder nicht?
00:46:45: Was weiß ich über die einen von den Brücken dann reinfährt und man kriegt Gänsehaus beim zweiten mal.
00:46:49: Dann weiß man, hier ist wirklich was so.
00:46:51: Und ich habe fast von fünfundachzig bis zwei tausend achten in mein Erdnarnabweser gewohnt.
00:46:58: Ich weiss nicht, ich hab drüber nachgedacht.
00:47:00: leider oder zum Glück haben wir uns damals nicht kennengelernt.
00:47:07: Ja, also für mich war New York auch... Also New York hat mich wirklich ganz mit offenen Namen empfangen.
00:47:16: Das war unglaublich!
00:47:17: Das ist es mir auch glaube ich nie irgendwo anders dann nicht vorher und später je wieder so passiert.
00:47:25: Als ob ich in die Arme einer Mutter geschlossen wurde.
00:47:28: Ganz unglaublich.
00:47:29: Und das ist auch für mich immer die einzige Stadt wo Multikulti richtig funktioniert?
00:47:33: Genau
00:47:34: Man war ja auf der Insel.
00:47:37: Ja, und es gibt da... Und man hat auch gemerkt, gerade wenn man den Elften September erlebt hat, hat man gemerkt wie vereint die Leute nach dem elften September waren.
00:47:46: Das war unglaublich!
00:47:49: Und ich glaube auch gerade der Zeitpunkt dann in den Neunzigern unter ein Jahrhundert wechseln, so viele Musiker... Ja,
00:47:57: tausend wechselt mein Lieberfrag.
00:47:59: Ja und dann auf einmal, was weiß ich von zehnt bis zweitausendfünfzehn haben sich die Mieten verzehnfachen und die ganzen Muskeln abhauen.
00:48:10: Ich meine gut das war jetzt nicht der Grund weswegen ich weggegangen bin aber es ist halt leider so ein globaler Tendenz hier.
00:48:17: Da ist es jetzt aber auch.
00:48:18: da kostet ein Kaffee sieben Euro oder so.
00:48:20: Ja,
00:48:21: ja.
00:48:22: Ich kann ja schon verstehen aber ich finde es schon langweilig wenn das alles solche Hochburgen werden nur für Leute die Kohle haben oder reiche Eltern haben ehrlich gesagt.
00:48:31: Also ein bisschen was mehr bohem Jahr wäre schon besser.
00:48:35: Wie hast du das deinen Kindern erklärt beigebracht mit auf den Weg gegeben?
00:48:43: Diese Einstellung?
00:48:46: Ja ich mein sie leben's ja jeden Tag.
00:48:47: Sie haben eine Mutter die Künstlerin ist die heißt die sehen genau.
00:48:50: Ich
00:48:51: glaube nicht dass die Künstler werden Oder zumindest im Moment, weil die sehen halt schon das Kunst sehr up and down.
00:48:58: Das ist halt unsteht.
00:49:00: Haben beide nichts mit Kunst?
00:49:02: Die sind beide sehr künstlerisch aber sie... ich glaube, keine hat jetzt nehmen... Ich kann nicht sagen dass einer von beiden wirklich so eine richtige... Also die haben auch singen beide super schön und haben beide Klavier gespielt Aber Sie sind da jetzt nicht so hinterher.
00:49:19: Sie hören beide gerne Musik machen und tun sie selbst nicht so richtig.
00:49:26: Machen wir Schluss mit einer Zeile aus einem von deinen Liedern, wir sind Teil eines übergroßen Ganzes.
00:49:34: Wir haben ja über Religion gesprochen, ob man jetzt an Gott glaubt oder nichts mir vorstiegt.
00:49:39: Ich glaub an irgendwas übergroßes Ganzes.
00:49:43: Was hast du mit der Zeile gemeint?
00:49:46: Ja genau das was du... Ich meine, die Erfahrung, die jeder Mensch irgendwann mal gemacht hat ist wenn du den Sternenhimmel anguckst und dann plötzlich so eine Realisation hast.
00:49:58: Dass wir nicht nur ein kleiner Teil sind sondern also ich bin ja wirklich überzeugt dass das Universum so wie wir uns das vorstellen überhaupt gar nicht dem entspricht, wie wir es uns vorstellen.
00:50:10: Ich glaube wirklich, dass wir in einer Zelle leben.
00:50:14: Also wir sind halt so eine ganz kleinen Zelle die von einem riesigen, einer riesigen Kreatur aber nur eine Zelle ist.
00:50:22: Das
00:50:22: gutstelle ich mich uns vor.
00:50:24: Weißt du wie so ein Mitochondrium?
00:50:26: Also irgendwie unsere Galaxie is'n Mito-Kondrium und wir sind doch so ganz klein.
00:50:31: Absolut cool!
00:50:32: Und wir denken... Wir sind
00:50:34: hot shit.
00:50:35: Ja, das will ich nicht, aber ich meine ...
00:50:37: Die Menschheit.
00:50:38: Aber das ist ja gerade der Punkt.
00:50:41: Aber wir sind ja Teil.
00:50:43: Wir gehören ja dazu.
00:50:44: Wir sind ja nicht getrennt überhaupt nicht.
00:50:47: Das finde ich dann schon so schön, eigentlich.
00:50:50: Alles was Meditierer auch... Ich bin täglich ein meditiererer und denke das alles, was uns an die Realisation näher bringt, dass ... Ich hatte kürzlich etwas gehört, das sage ich, ich weiß nicht, ich rede immer so wie in der Schule aber ich habe kürzlich, ich glaube Hildegard von Wingen
00:51:14: hat, ich
00:51:14: brauche ja viel von Engeln Und die hat gesagt, eine der charakteristischen Charakteristiken des Teufels ist er kann gar nicht singen.
00:51:27: Das finde ich so lustig wenn man sich vorstellt wie der Teufel im Chor versucht zu verstecken.
00:51:31: aber das ist total out of tune und ich denke dass der Teufe sozusagen wenn ich ihn jetzt so symbolisch nehme ich glaube jetzt nicht wirklich an die Persönlichkeit oder also ich will jetzt auch keine stelle von anyone spielt.
00:51:46: Aber Ich Glaube Das ist etwas, was trennt.
00:51:51: Also untergegen das himmlische, das Unglaubliche des Tolles, dass wir eine Einheit sind mit allem, was es um uns herum gibt und sicherlich nach unserem Tod in diese Einheit hineinschreiten.
00:52:05: Außer wir waren eben eher jemanden der immer so alles getrennt hat.
00:52:09: Da müssen wir vielleicht ganz lange erst mal
00:52:11: in Enttrennung
00:52:11: weiterleben.
00:52:14: Spannend!
00:52:15: Ich versuche mit meinen Kindern zu sagen dass wir nicht auf der Erde leben, sondern in der Erde.
00:52:21: Denn die Atmosphäre gehört ja dazu.
00:52:23: Das ist auch unheimlich herausfordernd.
00:52:26: den Kindern, das heutzutage...
00:52:29: Ja, ja, ja!
00:52:29: Das ist kein einfaches
00:52:30: Leben also nicht.
00:52:33: Eine
00:52:35: ganz andere Sache.
00:52:36: aber Auf jeden Fall habe ich mich sehr gefreut, dass du die Zeit genommen
00:52:40: hast.
00:52:41: Ich mich auch!
00:52:41: Ja
00:52:42: so ein schönes Jahr zu sehen.
00:52:43: und meine Damen und Herren liebe Freunde SabinaSchübier.com Ja
00:52:49: Schuba.com Genau das schreibt man SCIUBBA.
00:52:54: Also wenn jemand hier nicht weiß wie man Schuba schreibt dann hat er ja auch hier nichts zu suchen.
00:52:58: sag' ich mal Du ich wünsch dir was.
00:53:09: Ja, natürlich.
00:53:10: Und ich freue mich auch jederzeit wieder zu hören oder... Gleich
00:53:13: können wir dann mal wieder nachtagen.
00:53:15: Genau!
00:53:16: Ganz gerne, Frank.
00:53:17: Meine Liebe, mach's gut, pass auf dich auf, lass dich nicht ärgern und...
00:53:21: Nein, du auch
00:53:21: nicht.
00:53:22: Das tue ja gar keinen Fall.
00:53:23: Meine Damen und Herren das war es.